Fundstücke aus den antiken Papyri des Rechenzentrums zu Bielefeld (ca. 2002 n. Chr.) – Bei Ausgrabungen im Doppelboden eines ehemaligen Telekom-Knotenpunkts stießen Historiker auf eine gut erhaltene, handgeschriebene Pergamentrolle in Klarsichtfolie. Sie wird dem Ur-Vater aller deutschen Systemadministratoren zugeschrieben: Mimosos dem Bedenkenträger, Begründer des Ordens der Heiligen Dreifaltigkeit aus BDSG, Faxgerät und verschlossener Serverraumtür.
Der folgende Text gilt in Fachkreisen als die Geburtsstunde der Deutschen Netzinvisibilität nach DIN ISO 27001 (vormals: „Verordnung zur Verhinderung unbefugter Datenpaket-Begegnungen im öffentlichen IP-Raum“).
Das Evangelium nach Mimosos (Kapitel 5, Verse 1–5)
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Und Mimosos blickte auf das Subnetz und sah, dass es offen war. Und er schüttelte sein Haupt und sprach zu den Lehrlingen: „Achtet darauf, dass eure Infrastruktur unsichtbar bleibe vor den Menschen, auf dass sie euch nicht mit unaufgeforderten Support-Tickets belästigen.“
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Wenn dich nun jemand auf deine linke IPv4-Adresse pingen will, so halte ihm nicht die rechte hin. Sondern filtere es stumm an der Peripherie und droppe das Paket ersatzlos und ohne Rückmeldung.
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Denn wahrlich, ich sage euch: Wer auf einen ICMP Echo Request mit einem Echo Reply antwortet, der hat seinen Lohn schon empfangen.
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Darum soll deine Antwort weder REJECT noch Destination Unreachable sein. Denn wo kein Paket zurückkehrt, da ist auch kein Administrator haftbar zu machen.
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Wer aber den Vermeidungsmodus bricht und Traceroutes gestattet, der möge auf ewig im First-Level-Support dienen und sein Schreibrecht im Zentralnetzwerk-Koppelelement werde mit sofortiger Wirkung entzogen.